Stärken sie alle 9 Voraussetzungen für Agilität durch Kunst

 

Vertrauen

In kleinen Gruppen arbeiten wir unmittelbar zusammen. Wir fördern und nehmen die TeilnehmerInnen in ihrer Einzigartigkeit wahr. Mit individuellen Lösungen und hoher Empathie schaffen wir einen geschützten Raum, der von Respekt und Konstruktivität geprägt ist. Diese Atmosphäre wird nach dem Projekt transferiert in die gewohnte Arbeitsrealität. Ein vertrauens- und respektvoller Umgang zwischen den Mitarbeitern wird etabliert.

Eigeninitiative

"Nur, wenn ich sage was ich will, wird es so wie ich es will." Gezielt integrieren wir TeilnehmerInnen in den kreativen Prozess. Aufgaben, die individuell variieren, kitzeln aus allen Beteiligten das persönlich Einzigartige heraus. Die persönliche Stärke bringt die Gruppe voran, die TeilnehmerInnen erleben, dass sie durch eigenes Agieren den gesamten Prozess voranbringen. Die Erkenntnis „was für mich richtig ist, ist auch für andere hilfreich“ macht die Eigeninitiative zu einem festen Bestandteil der Methode.

Kommunikation

"Was sehen Sie?" Das ist die häufigste Frage an die TeilnehmerInnen in den Kursen. Gezielt schulen wir Wahrnehmung und Kommunikation. Wir schaffen ein Bewusstsein für Beschreibungen und Bewertungen und trennen diese deutlich. Wie beschreibe ich konstruktiv meinen Eindruck? Wie formuliere ich Kritik so, dass sie nutzbringend ist? Wann ist die persönliche Meinungsäußerung angebracht und wertvoll? Wir etablieren und trainieren in jedem Kurs eine positive und konstruktive Kommunikation zwischen allen TeilnehmerInnen.

Fähigkeit zu teilen

Die Basis einer guten Zusammenarbeit ist das Teilen. Mehr Idee, mehr Energie, mehr Freude, mehr Erfolg. Aber weniger Risiko, weniger Druck, weniger Arbeit. Ideen werden nicht schwächer, wenn man sie teilt. Im Gegenteil: Sie wachsen, sie werden konkret, sie werden zu Aktionen. Das Eigene kann modifiziert werden zu einem "Unseren". Durch aktives kreatives Handeln erleben Sie gegenseitige Bereicherung und lassen gemeinsam Neues entstehen.

Bereitschaft zur Veränderung

Menschen möchten wachsen und sich verändern. Oft hält man jedoch an alten Strukturen fest, da sie uns Sicherheit geben und unsere Ängste befriedigen. Ängste und Befürchtungen werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen benannt und geklärt. Bei einem Kreativen Prozess warten an jeder Ecke Ängste und Befürchtungen. Seien es die privaten „Bei dieser Übung sehe ich bestimmt ganz affig aus.“ oder zwischenmenschliche „So gut wie die, schaffe ich das nie!“ bis hin zu großen Sinnfragen: „Was soll das eigentlich?“ Wir sind darin ausgebildet diese Konflikte effektiv und angemessen für jeden einzelnen Beteiligten zu lösen. Wir setzten uns konstruktiv mit den Ängsten auseinander und schaffen so eine dauerhafte Bereitschaft zur Veränderung.

Konzentration auf das Wesentliche

Um was geht es hier eigentlich? In kreativen Prozessen ist eine regelmäßige Überprüfung der Arbeitsschritte unumgänglich. Was brauche ich wann, damit ich arbeiten kann? Und was ist schön, aber unnötig, und was lenkt mich ab? In konstruktiven Diskussionen klären wir alle relevanten Punkte und rücken das Wesentliche klar und verständlich ins Zentrum.

Verständnis für Bedürfnisse

Bei einem kreativen Prozess ist es möglich, die eigene persönliche Beschränktheit im Rahmen des Fiktiven zu verlassen und sie gegen eine neue/fremde Sichtweise einzutauschen. Die eigenen Emotionen werden hierdurch erweitert. Wir erhalten Einblicke in fremde Welten und unser Verständnis für die Bedürfnisse anderer wächst. Hierüber hinaus lernen wir im Umkehrschluss die eigenen besser kennen.